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Widerspruch bei Strompreiserhöhung

18.04.2014

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Was tun, wenn der Strompreis erhöht wird? Ihr Stromversorger erhöht den Strompreis und Sie wollen sich wehren? Seit Jahren wird Strom teurer. Das müssen Sie nicht in jedem Fall hinnehmen. Wer sich wehren möchte, sollte aber einige Regeln beachten.

Widerspruch bei fehlender Begründung & Transparenz

Jede Strompreiserhöhung muss „verhältnismäßig“ sein und muss Ihnen vor allem vom Stromversorger nachvollziehbar begründet werden. Erhalten Sie lediglich ein Schreiben mit der Information über den teurer werdenden Strom ohne Begründung, so können Sie dagegen in Widerspruch gehen. Begründen Sie ihren Widerspruch mit mangelnder Transparenz. Es reicht nicht, wenn der Stromversorger als Grund einfach höhere Kosten angibt. Laut Verbraucherschützern besteht dann durchaus die Chance, die Preiserhöhung anzufechten.


Abschlagzahlungen leisten

Stellen Sie aber auf keinen Fall gleich Ihre Zahlungen ein. Dazu sind Sie trotz Widerspruch nicht berechtigt. Zahlen Sie die alten Abschlagszahlungen weiter und behalten Sie lediglich die Differenz zur Erhöhung ein. Sie können auch unter Vorbehalt die erhöhte Summe zahlen, sollten dann aber den Stromversorger schriftlich per Einschreiben über den Vorbehalt informieren. Habe Sie eine Einzugsermächtigung erteilt, können Sie diese widerrufen und die Raten selbst überweisen. Wer gleich alle Zahlungen einstellt, muss damit rechnen, dass ihm der Stromversorger schnell den Strom abschaltet. Bereits ab einem offenen Betrag von 100 Euro ist dies möglich. Zuvor muss der Versorger mahnen und die Absperrung des Stromes ankündigen. Lassen Sie es trotz der ungebilligten Strompreiserhöhung nicht so weit kommen. Wenn Sie sich gegen eine Preiserhöhung bei Strom wehren, berechtigt Sie das nicht, den bisherigen Preis bis zur Klärung einzubehalten. Planen Sie zu Ihrer Sicherheit auch ein, dass Ihr Widerspruch nicht akzeptiert wird. Dann müssen Sie die einbehaltene Differenz zum neuen Preis nachzahlen. Sich gegen die Preissteigerung bei Strom zu wehren, ist Ihr gutes Recht. Sie sollten sich dabei aber nicht selbst in Bedrängnis bringen.