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Steigende Strompreise – Alternativen und Gründe

18.02.2015

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Meist ist der örtliche Grundversorger von Strom auch der teuerste, ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist daher für viele Existenzen in Deutschland die einzige Möglichkeit zu überleben. Wer aus Bequemlichkeit nicht nach alternativen Anbietern sucht, zahlt generell drauf, aber auch mit einem einmaligen Wechsel ist es oft nicht getan. Denn mag ein einzelner Stromanbieter aktuell gute Konditionen anbieten, so sind diese im Normalfall nach ein bis zwei Jahren überholt. Der Endverbraucher tut also gut daran ständig die Preise aller Anbieter zu vergleichen.

Doch neben dem gewöhnlichen Anstieg der Preise über die Jahre, sind vor allem in jüngster Zeit die Strompreise geradezu explodiert. Zuerst muss man verstehen woraus sich der Preis pro Kilowattstunde eigentlich zusammensetzt. Zum einen ist da der Stromerzeuger, welcher neben seinem eigenen Gewinn auch noch Abgaben für entsprechende CO2 Emissionen abgeben muss. Der zweite Punkt besteht aus der Stromlieferung, so gehören die Netze oft nicht den Stromerzeugern, wodurch weitere Kosten für die Nutzung entstehen. Zum Schluss kommt noch die staatliche Steuer hinzu.


Natürlich richten sich die einzelnen Punkte immer nach Art der Stromerzeugung, ob durch erneuerbare Energien, Kernkraft oder Atomkraft. So werden erneuerbare Energien weniger stark besteuert wie andere, dafür entstehen aber oft höhere Kosten in der Produktion, so wie der Lieferung des Stromes. Ein weiterer Aspekt sind veraltete Netze, es kommt also oft vor, dass mehr Strom erzeugt werden kann wie überhaupt vom Netz aufgenommen werden kann. Dies ist beispielsweise bei vielen Windparks der Fall. Dies kam schon mehrfach vor, so wird die Effektivität von Windkraft angepriesen, der erzeugte Strom kann aber nur teilweise genutzt und befördert werden. Von einem sinkenden Strompreis durch erhöhte Produktion ist daher nicht auszugehen.

Ähnlich verhält es sich bei vielen erneuerbaren Energiequellen, denn diese sind oft nur an bestimmten Orten rentabel, was aber nicht heißt, dass die Netze in dieser Region hierfür geeignet sind. Der Ausbau und die Erneuerung der Stromnetze wird natürlich wieder zu Lasten der Endverbraucher getätigt.

Aber auch bei vermeintlich bewährten Methoden der Stromproduktion kommen die günstigeren Produktionskosten meist nicht beim Endverbraucher an. In den meisten Fällen werden gerade bei Atomstrom die Preise angepasst und die niedrigeren Produktionskosten sind nur im Geldbeutel der Stromerzeuger und Stromversorger spürbar. Ob und in wiefern man sich für oder gegen herkömmliche Methoden der Stromerzeugung entscheidet, obliegt natürlich der persönlichen Entscheidung. Aber ganz gleich wie man sich entscheidet, über einen jährlichen Vergleich der Strompreise aller Anbieter sollte jeder nachdenken.