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Solarstromanlagen – Strom sparen mit Solarstrom

04.05.2014

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Immer näher rückt der Zeitpunkt bis die Rohstoffe aufgebraucht sind. Hinzu kommt, dass der Strom aus den großen Kraftwerken auch immer unattraktiver wird. Zum Teil liegt es an dem ständig steigenden Preis und der andere Punkt ist die Belastung der Umwelt, die sehr hoch ist. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher für die Solarenergie.

Die Sonne

Sie ist die größte Energiequelle, die es gibt und ist anders als es bei der Kernkraft der Fall ist eine Energiequelle, die erneuerbar ist. Nach menschlichem Ermessen ist die Sonne eine unerschöpfliche Energiequelle aufgrund ihrer voraussichtlichen Brenndauer von rund 5 Milliarden Jahren. Teilweise wird die Sonnenenergie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert.

Mit Solarstrom Energie einsparen

Zwei Möglichkeiten stehen zur Wahl für die Gewinnung von Solarstrom, die Solarthermie und Photovoltaik. Fast keine Rolle spielt die Solarthermie in Deutschland, bei der die Sonnenwärme genutzt wird um Energie zu gewinnen. Stark gefördert wird stattdessen die Erzeugung von Strom mit Hilfe von Photovoltaikanlagen. Der Strom aus der Energie des Lichts von den Sonnenstrahlen wird mit dieser Technik gewonnen. Es kommt zu einer elektrischen Ladung aufgrund des Lichteinfalles auf die Solarzellen, welche meistens aus Silizium bestehen. Mittels Kontakten kann diese abgeleitet und genutzt werden. Daher ist die Ausrichtung der Solarzellen enorm wichtig, denn umso mehr Strahlen auf die Solarzellen treffen, umso höher ist auch der Ertrag an Strom, der daraus gewonnen wird. Hervorragend geeignet für eine solche Installation ist das Hausdach Richtung Süden und eine Dachneigung von 30 Grad. Dies sind die besten Voraussetzungen. Mit diesen beiden Komponenten kann der höchste Stromertrag erreicht werden. Es rentiert sich aber auch noch eine Südost- oder Südwestausrichtung.


Die Menge der Photovoltaikanlagen

Jedes Jahr kommen mehr solcher Anlagen hinzu. Deutschland führt sogar weltweit die Tabelle der Gebiete, in denen es Photovoltaikanlagen gibt, an. Dies betrifft sowohl die Nachfrage nach solchen Anlagen als auch deren Produktion. Die ersten Solaranlagen waren konzipiert für die Installation auf dem Dach. Nun gibt es bereits auch Anlagen, die nicht mehr auf dem Dach montiert werden, sondern ganze Fassaden zieren. Eine weitere Möglichkeit sind auch verstellbaren Schattensegel. Im Moment kann ein Privathaushalt aber noch nicht das ganze Jahr seinen Haushalt mit dem erzeugten Strom versorgen. Aufgrund der Förderung vom Staat rentiert sich die Solarenergie, wodurch sie auch enorm interessant wird für Investoren und Eigenheimbesitzer.

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz

Mittels diesem Gesetz fördert der deutsche Staat die private Stromgewinnung. Ist der Entschluss gefallen für eine private Solaranlage bekommt der Besitzer finanzielle Vergünstigungen. Dazu verpflichtet das EEG den jeweils regional ansässigen Anbieter zum Kauf des Solartstroms. Der Betreiber der Anlage als Erzeuger des Stroms, bekommt vom Netzbetreiber für das Einspeisen des Stroms in das öffentliche Stromnetz eine hohe Vergütung. Diese ist in Form eines Festpreises garantiert auf die 20 folgenden Jahre. Des Weiteren bekommt der Besitzer der Anlage zur Finanzierung dieser bei einer Kreditanstalt einen günstigen Kredit für den Wiederaufbau, der geregelt wird durch die Hausbank.

Der Standort

Die Solarzellen benötigen für den Solarstrom die einfallenden Sonnenstrahlen. Umso mehr von den Sonnenstrahlen auftreffe,n umso größer ist auch die Ausbeute des erzeugten Stroms. Am Äquator befindet sich die höchste Quote, da dort die Strahlen senkrecht einfallen. Umso weiter die Entfernung bis zum Äquator, umso weniger Sonnenstrahlen werden auf die Erdoberfläche treffen. Standorte, die in der Nähe des Äquators liegen, sind effiziente,r als die Standorte weiter nördlich oder südlich. Von Deutschland aus gesehen ist eine sich in Bayern befindliche Anlage effizienter als eine, die in Hamburg steht. Deutschland der mitteleuropäische Staat liegt bezogen auf die Effizienz im mittelmäßigen Bereich hinsichtlich der Sonneneinstrahlung. Hierzulande liegt die Intensität der Strahlung bei ungefähr 1050 kWh/m². Grönland mal im Vergleich dazu, hat eine jährliche Sonneneinstrahlung von 750 kWh/m² . Spanien liegt von Deutschland aus gehen mit 1500 kWh/m² vorne.

Energieersparnis und weitere Vorteile

Ein weiterer großer Vorteil der Solaranlagen ist, deren Nutzung ohne die Entstehung von Co2-Emissionen. In den Zeiten, in denen sich das Klima wandelt, ist das für die Umwelt enorm wichtig. Des Weiteren entsteht durch den Solarstrom auch keine Abhängigkeit von den Ländern, die das Öl liefern. Lange mit Energieverlust und Kosten verbundene Transporte, gibt es so nicht mehr. Bei der Entscheidung für eine Solaranlage, wird der Eigenheimbesitzer je nach Größe, Effizienz und so weiter die Installationskosten nach 13 Jahren wiedererwirtschaftet haben. Sonnenenergie ist eine erneuerbare Energiequelle, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass anders als bei den Energielieferanten, die Energiepreise im Bereich Solarstrom nicht steigen werden.

Nachteile einer Solaranlage

Im Moment sind die Kosten für eine Solaranlage und deren Installation noch ziemlich teuer. Hinzukommt, dass die Solartechnik absolut abhängig ist von den Wetterbedingungen. Daher ist auch eine ganzjährige Versorgung ohne Reserven einholen zu müssen, noch nicht möglich. Die Herstellung der Solarzellen birgt noch einen weiteren Nachteil in sich. Das Material der Solarzellen schädigt bei seiner Entsorgung die Umwelt.