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Photovoltaikanlagen: Angabe von Einnahmen bei Steuererklärungen

18.02.2015

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Einnahmen von Photovoltaikanlagen bei Steuererklärung

Die steuerliche Behandlung der erzielten Einnahmen durch Betreibung einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach sollten Sie nicht außer Acht lassen. Staatliche Fördermaßnahmen reizen nach wie vor zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach zu Gewinnerzielung oder einfach als interessante Geldanlage. Für manche Bürger dient sie als spätere Einnahmequelle im Rentenalter. Doch diese Einnahmen durch die Einspeisung ins öffentliche Netz sind bei der Steuererklärung anzugeben.

Nicht alle Hausbesitzer, die in das öffentliche Netz einspeisen, beauftragen einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein für die einkommenssteuerliche Betrachtung und Verbuchung der Einnahmequellen. Als Hausbesitzer sollte Ihnen klar sein, dass die gewährte Vergütung im Rahmen einer gewerblichen Betreibung der Photovoltaikanlage eine Gewinnerzielung darstellt und diese auch entsprechend verbucht, beim Einkommensteuerbescheid berücksichtigt und versteuert werden muss.


Ob tatsächlich eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt, muss im Einzelfall nach den allgemeinen Grundsätzen und den vorhandenen Leistungsdaten der Photovoltaikanlage, der in Anspruch genommenen Fördermittel sowie der Gesamtsumme der getätigten zusätzlichen Investitionen geprüft werden. Als Photovoltaikbetreiber erzielen Sie durch die Netzbetreiber monatliche Einkünfte, die sich nach der erzielten Stromeinspeisung je nach Effizienz und Größe der Anlage sowie der festgesetzten Einspeisevergütung pro kWh belaufen.

Wurden von Ihnen zur Installation bestimmte Förderprogramme als Zuschüsse in Anspruch genommen, sind diese entweder von den zu versteuernden Betriebseinnahmen abzuziehen oder als sofortiger Minderungsbetrag der entstandenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten für die gesamte Photovoltaikanlage zu erfassen und zu verbuchen.

Jeder Hausbesitzer muss sich im Klaren sein, dass die auf seinem Hausdach installierte Photovoltaikanlage im Normalfall ganz der Gewinnerzielung durch einen Gewerbebetrieb zur Stromerzeugung dient. Deshalb wird vom Finanzamt regelmäßig dies als Betriebsvorrichtung angesehen. Somit gilt sie als bewegliches Wirtschaftsgut und hat eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 20 Jahren, die bei der Abschreibungsmöglichkeit auch so anzusetzen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die lineare Abschreibung oder die degressive Variante wählen. Bei Fragen hierzu sollten Sie sich von der Finanzbehörde oder einem Steuerfachmann beraten lassen.