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Öl oder Gas: welche Energiequelle ist besser?

18.02.2015

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Diese Frage war aufgrund des niedrigen Ölpreises einmal leicht zu beantworten. Doch seitdem der Ölpreis vom Gaspreis abgekoppelt wurde und erster stetig steigt, ist die Entscheidung gar nicht mehr so einfach. Der Gasmarkt ist im Gegensatz zum Ölmarkt gut umkämpft, wodurch der Gaspreis in den letzten Jahren recht konstant blieb. Der Ölpreis steigt seit 2009 stetig und liegt im Jahr 2012 durchschnittlich bei etwa 8,5 Cent pro Kilowattstunde. Im Vergleich spart man mit dem Verwenden von Gas etwa 2 Cent weniger pro Kilowattstunde. Dabei unterscheiden sich beide Systeme nur geringfügig voneinander.


Neben dem geringeren Preis pro Kilowattstunde, bietet die Gasheizung noch weitere entscheidende Vorteile: Die Gasheizung ist in ihrer Anschaffung um einiges billiger, verbraucht weniger Platz und bedarf weniger Wartungsaufwand. Im Gegensatz zu Pellets oder Erdöl, entstehen beim verbrannten Erdgas weniger Abgase, wie CO², Feinstaub und Kohlenmonoxid. Somit zählt Erdgas zu den saubersten Energiequellen.

Ein Wechsel von Öl zu Gas ist, da die Anschaffungs- sowie Installationskosten sehr hoch sind, nicht zu empfehlen. Sollte man aber gezwungen sein, eine neue Heizanlage zu verbauen, dann sollte die Wahl auf eine Gasheizung fallen. Wer angesichts der steigenden Preisen weiter denkt und Photokollektoren auf dem Dach oder Wärmepumpen in Betracht zieht, der sollte einen Gang zurückschalten. Auch eine gute beziehungsweise neue Wärmedämmung am Haus spart im durchschnitt bis zu 50 Prozent der Heizkosten ein. Damit lässt sich dann auch wieder der hohe Preis verkraften, schließlich verliert man weniger Wärme an die Umwelt.