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Erneuerbare Energien – Anteil in den letzten 10 Jahren verdoppelt

18.02.2015

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Am 01. April 2000 trat das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) in Kraft. In den letzten 10 Jahren wurde der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung immer weiter ausgebaut. Auch viele Privathaushalte wurden mittlerweile mit privaten Photovoltaikanlagen ausgestattet.
Das EEG garantiert auch diesen Privathaushalten, dass der aus Sonnenenergie gewonnene Strom gegen eine entsprechende Vergütung ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist werden kann. Die Energiekonzerne werden nämlich per Gesetz dazu verpflichtet, jeden in Deutschland erzeugten Ökostrom, egal ob aus privaten Anlagen oder Wasserkraftwerken, abzunehmen und zu vergüten.


Die Förderung von erneuerbaren Energien wird über den Strompreis finanziert. Auf jede Kilowattstunde wird daher eine so genannte EEG-Umlage aufgeschlagen. Derzeit liegt die EEG-Umlage bei zirka zwei Cent pro Kilowattstunde. Bei einem durchschnittlichen Jahrverbrauch von 5.000 kWh beteiligt sich ein Vier-Personen-Haushalt entsprechend mit etwa 100 Euro jährlich an der Ökostrom-Förderung.
Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, mit Hilfe des EEG den Anteil an erneuerbaren Energien weiter zu erhöhen. Leider ist daher auch mit weiteren Strompreiserhöhungen für Privatkunden infolge der EEG-Umlage zu rechnen. Auf lange Sicht sind erneuerbare Energien zwar zunächst einmal teuerer, aber im Sinne der Umwelt und der zukünftigen Stromversorgung trotzdem zwingend notwendig.
Daher sollten alle Stromkunden, die einer Preiserhöhung infolge gestiegener Steuern oder Abgaben entgegen arbeiten möchten, sich möglichst genau und kontinuierlich mit den Konditionen ihres jeweiligen Stromanbieters auseinander setzen. Durch einen klaren Vergleich der unterschiedlichen Anbieter für Strom und einen eventuellen Wechsel zu einem anderen Anbieter können Privathaushalte eine Menge Geld einsparen.