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Die erneuerbaren Energien

18.02.2015

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Anders als die fossilen Energieträger stammen die erneuerbaren Energien aus Quellen, die unerschöpflich sind. Sie bilden gemeinsam den Energiemix für die Zukunft, bestehend aus der Bioenergie, der Wasserkraft, der Geothermie, der Solarenergie und der Windenergie. Jede von ihnen besitzt unterschiedliche Eigenschaften, die sich hervorragend ergänzen. Miteinander kombiniert lassen sie sich so sehr gut nutzen für eine konstante und sichere Versorgung mit Energie.

Der Einsatz der erneuerbaren Energien

Eingesetzt werden können diese zur Gewinnung von Strom, Wärme und für die Kraftstoffproduktion. Im Bereich des Stroms sind je nach der aktuellen Wetterlage Sonne und Wind eine variable Energieproduktion. Wasserkraft, Bioenergie sowie die Geothermie stehen im Grunde genommen konstant zur Verfügung oder genauer gesagt, sie sind sowohl regel- als auch speicherbar, in Form von Biogas oder auch Pumpspeichern. Ein Mix aus diesen fünf erneuerbaren Energien stellt somit eine auf Dauer verlässliche und auch nachfragegerechte Energieversorgung dar und macht eine solche möglich.


Die erneuerbaren Energien in den letzten Jahren

Im Bereich Strom konnten die erneuerbaren Energien ein stetig steigendes Wachstum präsentieren. Im Jahre 2011 lag der Anteil bei 20,1 Prozent in puncto Stromverbrauch, woran die Windenergie den größten Anteil hatte. Die Bioenergie folgte auf dem zweiten Platz. Sie ist besonders in Form von fester Biomasse und Biogas eingesetzt worden. Rund ein Sechstel des Stroms, der aus regenerativen Energiequellen erzeugt wurde, kam 2011 aus der Wasserkraft. Das stärkste Wachstum in der Branche konnte der Bereich Photovoltaik vorlegen. Mittlerweile ist der Beitrag an Strom aus Photovoltaikanlagen fast genauso groß wie die Gewinnung von Strom aus der Wasserkraft. Die Geothermie steckt in ihrer Entwicklung noch in den Kinderschuhen. 18 Anlagen konnte Deutschland bei der tiefen Geothermie verzeichnen. In vier von den 18 Kraftwerken wurde unter anderem auch Strom erzeugt.

Die Gewinnung von Wärme

2011 waren es knapp zehn Prozent im Bereich der Wärme, welche gewonnen wurden aus den regenerativen Quellen. Der wichtigste Faktor ist die Bioenergie. Pflanzenöle, Holzpellets zur Wärmegewinnung oder auch das Biogas machen rund 90 Prozent aus auf dem Sektor der Wärmegewinnung. Die Solarthermie hat sich den ersten Platz gesichert hinsichtlich der Nutzung der Sonneneinstrahlung. Sie stellt dort eine dezentrale und erfolgreiche Nutzung dar. Mit circa vier Prozent war sie beteiligt an der regenerativen Wärmeerzeugung. Vielversprechend ist auch die unmittelbare Nutzung der Erdwärme mit Hilfe der Wärmepumpentechnologie. Zurzeit ist diese stark auf dem Vormarsch und hat einen Anteil von 5,5 Prozent an den erneuerbaren Energien.

Der Verkehrssektor

In diesem Bereich waren die Biokraftstoffe mit 5,5 Prozent beteiligt am Kraftstoffverbrauch. Durch die schlechten politischen Rahmenbedingungen in dieser Zeit sank somit ihr Anteil im Vergleich zum Jahr davor weiterhin. Den Größten Teil macht in dem Bereich der Biodiesel aus. Mit 28 Prozent waren Bioethanol und Pflanzenöle beteiligt an der erneuerbaren Mobilität. Eine immer weiter wachsende Größe wird auch nach und nach die Elektromobilität auf den Straßen. Diese kann ganz besonders mit Strom aus den regenerativen Quellen stammend eine immense Schutzwirkung für das Klima entfalten.